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Haben Wissenschaftler zweite Erde entdeckt?

Wissenschaftler haben einen vielversprechenden Himmelskörper ins Visier genommen. Sie wollen einen erdähnlichen Planeten entdeckt haben. Dort könnte es sogar Leben geben. Das meldet der „Spiegel“.

Aufgespürt haben die Astronomen den Planeten mit einem Spiegelteleskop, das die Europäische Südsternwarte Eso auf dem Berg La Silla in der chilenischen Atacama-Wüste betreibt. „Den kleinen Himmelskörper zu finden, war ein hartes Stück Arbeit“, bestätigte ein an der Suche beteiligter Astrophysiker dem „Spiegel“. „Wir bewegten uns an der Grenze des messtechnisch Machbaren.“ Der rote Zwergstern ist von Mitteleuropa aus nicht zu sehen.

Offenbar soll der Planet unseren Nachbarstern Proxima Centauri umkreisen, der 4,2 Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Proxima Centauri befindet sich in großer Nähe zum hellen Doppelsternsystem Alpha Centauri – die Mehrzahl der Astronomen hält es für möglich, dass die drei Sonnen sogar ein Dreifachsystem bilden. Die hellen Sterne Alpha Centauri A und B sind allerdings ein winziges Stück weiter von der Erde entfernt als Proxima.

Günstiger Abstand zum Stern

Der noch namenlose Planet bewegt sich offenbar in so günstigem Abstand zum Stern, dass auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser vorkommen könnte. Flüssiges Wasser gilt als Voraussetzung für die Entstehung von Leben.

ESO-Sprecher Richard Hook erklärte jedoch zu dem angeblichen Sensationsfund, die Angaben basierten offenbar „größtenteils auf Gerüchten“. Er könne den Inhalt des „Spiegel“-Berichts „nicht bestätigen“.

Zur Suche nach einem planetaren Begleiter unseres nächsten Nachbarsterns hatten Wissenschaftler Anfang des Jahres eine Beobachtungskampagne mit dem Namen „Pale Red Dot“ gestartet, an der auch die Öffentlichkeit via Internet teilnehmen konnte.

Nachweise reichen bisher nicht

Frühere Beobachtungen hatten bereits schwache Hinweise auf einen Planeten bei Proxima Centauri geliefert – für einen Nachweis reichten die damaligen Daten aber nicht aus.

Proxima Centauri befindet sich in großer Nähe zum hellen Doppelsternsystem Alpha Centauri – die Mehrzahl der Astronomen hält es für möglich, dass die drei Sonnen sogar ein Dreifachsystem bilden. Die hellen Sterne Alpha Centauri A und B sind allerdings ein winziges Stück weiter von der Erde entfernt als Proxima.

2012 hatte die ESO bereits die Entdeckung eines Planeten im Alpha-Centauri-System gemeldet – der Himmelskörper umkreist demnach jedoch nicht Proxima, sondern Alpha Centauri B. Die Existenz dieses Planeten gilt aber nicht als definitiv gesichert.

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